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8. Mai 2012
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Einsatz Römerziel

Um 13.10 Uhr ging der Alarm bei der Feuerwehr ein, dass im Römerziel ein Kleintierzuchtverein brennt. Zunächst rückte die Stadtwehr aus. Dann wurde Unterstützung aus Beuren und Hausen angefordert. Und weil die Wasserversorgung schwierig war, rückten auch noch Tankfahrzeuge der Technischen Betriebe mit Wasser an. „Zu retten war nichts mehr“, sagt Einsatzleiter Wolfgang Werkmeister. „Das Haus und die Nebengebäude standen voll in Flammen.“ Zwei Feuerwehrleute hatten unter der Atemschutzmaske und wegen der großen Hitze Kreislaufprobleme und mussten vom Roten Kreuz behandelt werden. Die Feuerwehr und Rettungsdienst hatten Mühe, bis zu dem Grundstück am südlichen Rand der Anlage zu gelangen. Weil alle Gärten abgeschlossen und gut gesichert waren, mussten sie manche Schlösser knacken. Im Gebäude waren 70 Hühner, 20 Hasen, fünf Gänse, zehn Wachteln und drei Katzen. Von den 70 Hühnern konnten nur elf gerettet werden, außerdem fünf Gänse. „Die Wachteln sind alle verbrannt und die meisten Hasen auch“, sagt die Besitzerin.
Das Entsetzen ist groß. Während die Besitzerin den Schaden gar nicht beziffern kann, schätzt die Polizei ihn auf rund 30 000 Euro. Die Kriminalpolizei wird heute mit den Ermittlungen zur Brandursache beginnen, nachdem die Glut endgültig erkaltet ist. „Heute schon von Brandstiftung zu sprechen, wäre reine Spekulation“, sagt Kriminaltechniker Stefan Linder.
(Quelle Bilder, Bericht: südkurier.de )
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